Umgangspflegschaften

Die Umgangspflegschaft ist eine Form der Ergänzungspflegschaft und seit dem In Kraft treten des FGG RG am 01.09.2009 hinsichtlich des Umgangs zwischen Eltern und Kind in § 1684 Abs. II BGB spezialgesetzlich geregelt.

 
Der Wirkungskreis  der Umgangspflegschaft umfasst die Förderung des Umgangs zwischen dem Kind und dem umgangsberechtigten Elternteil/der Bezugsperson bzw. die Umsetzung einer gerichtlichen Umgangsregelung oder einer entsprechenden Vereinbarung der Eltern.
 
Der Umgangspfleger ist in seiner Arbeit hierbei recht frei.
 
Meiner Erfahrung nach ist es in den meisten Fällen der Umgangspflegschaften am sinnvollsten, alle Beteiligten langsam in eine Art Akzeptanz und Normalität hinsichtlich der Umgänge zwischen Kind und Umgangsberechtigten zu führen. Dies kann einerseits weitere gerichtliche Auseinandersetzungen verhindern, andererseits können alle Beteiligten erkennen, dass ein regelmäßiger Umgang für alle eine Chance sein kann: Eine Bereicherung und Erleichterung.

 

Ihre perönliche Anfrage: Kontakt

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Kerstin Bockmayer-Neumann